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  28.08.08
Public Management: Fußball-EM-Erfahrungen aus Österreich

  


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Wie können Südtiroler und Tiroler Gemeinden von der EM 2008 profitieren?

 

Neustift im Stubaital ist noch immer im EM-Fieber. Und das obwohl der Fußballeuropameister Spanien, der dort sein Quartier bezogen hatte, bereits vor drei Monaten wieder gen Süden gereist ist. Deutschland profitiert von einem Klimaschutzkonzept der Fußball-WM 2006. Wie Sportgroßveranstaltungen einer Gemeinde auch über den Sport hinaus nachhaltigen Nutzen bringen können, diskutieren Experten bei der Fachtagung "Von der EURO 2008 profitieren – was können Gemeinden lernen?" am Donnerstag, den 28. August von 18-20 Uhr an der EURAC.

 

Die Tagung greift ein Informationsbedürfnis der Südtiroler und Tiroler Gemeinden auf, die zunehmend auf Sportveranstaltungen setzen: Biathlon in Antholz, Inter Mailand in Bruneck, im nächsten Jahr die Leichtathletik-Junioren-WM in Brixen: "Wichtig ist, dass nach dem Abpfiff der Gemeinde wirtschaftlich, sozial und umweltpolitisch etwas bleibt!", umreißt der stellvertretende Leiter des EURAC-Instituts für Public Management Josef Bernhart die Ausrichtung der Tagung.

Wie Gemeinden dies erreichen können, erläutert die höchste Organisationsriege aus Österreich und Deutschland: Mit dabei sind der Koordinator der österreichischen Bundesregierung für die EM 2008 Heinz Palme und Ex-Fußballprofi und Koordinator der deutschen Bundesregierung für die WM 2006 Jürgen Rollmann. Deutschland hat in Sachen Umwelt vor allem durch das Umweltkonzept Green Goal Weitblick bewiesen, das das deutsche Öko-Institut für die WM 2006 erarbeitet hatte. Dieses regelt den effizienten Einsatz von Energie und Wasser in den Stadien, die Reduktion des Co²-Ausstoßes durch neue Infrastrukturen und den Einsatz öffentlicher Verkehrsmittel. Welche Voraussetzung hingegen eine Gemeinde erfüllen muss, damit eine Profifußballmannschaft dort Quartier bezieht und wie das Image der Gemeinde nach Innen und nach Außen gestärkt werden kann, verrät der Bürgermeister von Neustift im Stubaital Peter Schönherr. Welchen Nutzen die EM für den Standort Tirol hatte, erläutern der Vizebürgermeister der Stadt Innsbruck Christoph Platzgummer und der Vizepräsident des Tiroler Landtags und EURO-Koordinator des Landes Tirol Hannes Bodner.

Initiator der Veranstaltung ist das Netzwerk GemNova.net, das seit vier Jahren die Südtiroler und Tiroler Gemeinden miteinander verbindet, Kooperationen vermittelt und den Erfahrungsaustausch über den Brenner koordiniert.

Die Veranstaltung wird simultan ins Italienische übersetzt und schließt in lockerer Atmosphäre bei kleinen Snacks. Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter public.management@eurac.edu oder telefonisch unter 0471 055414.

 

Einladung in der Anlage (pdf).

 

Termin:

Donnerstag, 28. August, 18-20 Uhr, EURAC

 

Für weitere Informationen:

Holger Gander, Tel. 0471 055 414

 

  

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