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  17.01.12-18.01.12
Konferenz zur europäischen Sprachpolitik für Regional- und Minderheitensprachen

  

17.-18.01.2012


Der Mehrwert von Regional- und Minderheitensprachen in mehrsprachigen und grenzüberschreitenden Regionen ist unbestritten.

Die Erhaltung der sprachlichen und kulturellen Vielfalt ist erklärtes Ziel der EU-Grundrechte-Charta, Bestandteil des Vertrages von Lissabon und von Dokumenten des Europarates. Dennoch ist die Förderung der Regional- und Minderheitensprachen auf europäischer Ebene unzureichend. Die Potentiale der Sprachen werden nicht ausreichend genutzt. Die Sprachträger nehmen ab, und die Assimilation schreitet voran.

Zunehmende Anforderungen, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen sowie die Suche nach der Weiterentwicklung eines geeinten Europas erfordern eine klare Stellungnahme zur Zukunft der Regional- und Minderheitensprachen und deren Gemeinschaften sowie damit einhergehend, eine Stärkung der Regionen in Europa. 

Diesem Leitgedanken folgend, möchte die Konferenz unter Leitung der FUEV Impulse erarbeiten, um zur Stärkung der Regional- und Minderheitensprachen im allgemeinen politischen Diskurs, im Kontext des neuen Vertrages von Lissabon bis hin zur Gestaltung der zukünftigen Förderprogramme der EU ab 2014+, beizutragen.

Ferner will die Konferenz, auf Grundlage der zwischen der FUEV und dem „Network to Promote Linguistic Diversity“ (NLPD) unterzeichneten GEMEINSAMEN ERKLÄRUNG ZUR KOOPERATION“, die Vernetzung der europäischen Vertreter der Regional- und Minderheitensprachen weiter vorantreiben.

Notwendig sind gemeinsame Aktionen und Strategien auf europäischer Ebene unter Einbezug aller internationaler Organisationen sowie eine starke und einheitliche Stimme der Interessensvertreter / NROs auf europäischer Ebene.

Entscheidend ist, bei der Beschäftigung mit der politischen Vernetzung, die direkte Verbindung der politischen Entscheidungsebene mit der praktischen Arbeit und Umsetzung in den jeweiligen Sprachgemeinschaften: Was bewegt die Praktiker, wo liegen die Herausforderungen und Möglichkeiten in der Vernetzung der Menschen, die tagtäglich die Arbeit für den Erhalt der Sprachen betreiben?
 
Der zweite Tag der Sprach-Konferenz wird sich daher mit Herausforderungen und Möglichkeiten den Praktikern zuwenden. Die Erfahrungen des Netzwerkes RML2future der vergangenen drei Jahre werden vorgestellt und den Teilnehmern ganz konkret Vernetzungsvorschläge, Anregungen und Inspirationen für die eigene Arbeit sowie Fördermöglichkeiten vorgestellt und diskutiert.

Die Konferenz richtet sich an Repräsentanten, Aktivisten, Bildungspolitiker und Praktiker der europäischen Regional- und Minderheitensprachen sowie Vertreter der mehrsprachigen europäischen Regionen, an Kooperationspartner und Interessierte. 
 


Nähere Informationen und Anmeldungen unter:
http://convention.eurac.edu/RML2future


Kontakt:

Wilmes Sabine
Tel +39 0471 055133

E –mail: sabine.wilmes@eurac.edu


Organisationssekretariat
Katrin Lambacher
EURAC convention center Drususallee 1 - 39100 Bozen
Tel +39 0471 055048 Fax +39 0471 055049
E –mail : katrin.lambacher@eurac.edu
Homepage: http://convention.eurac.edu/RML2future


Weitere Informationen:

Judith Walde

Tel +49 (0) 173 9936731
E –mail: info@rml2future.

  

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