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  17.02.12
Online-Dienste – Weniger Bürokratie für Bürger und Unternehmen

  

EURAC-Veranstaltung: Strategien und Projekte im Bereich der digitalen Verwaltung

Wo stehen wir in Südtirol in punkto E-Government im Vergleich zu anderen Regionen Italiens und Europas? Welche Entwicklungen sind zu erwarten? Experten der Landesverwaltung diskutieren darüber bei der Veranstaltung „Digitale Verwaltung in Südtirol“, die vom EURAC-Institut für Public Management organisiert wird und am 17. Februar um 10.30 Uhr an der EURAC stattfindet. Zu diesem Anlass wird auch ein neues Buch zum E-Government in italienischer Sprache vorgestellt. Herausgegeben von Wissenschaftlern des EURAC-Instituts, handelt es sich hierbei um die aktualisierte Fassung des 2010 erschienenen Bandes „E-Government - Konzepte, Modelle und Erfahrungen“.


Der Kontakt zwischen Bürgern und Verwaltung läuft immer häufiger über das Internet: Statistiken des Landes zeigen, dass in den vergangenen Monaten mehr als 400 Südtiroler pro Tag die Internetseite zur Bürgerkarte im Südtiroler Bürgernetz besucht haben. Über diese Seite kann jeder Bürger online auf öffentliche Dienste zugreifen. Mithilfe dieses Instruments erweitert die Südtiroler Landesverwaltung fortlaufend das Angebot an Online-Diensten. Nicht nur im Bereich Bauwesen und Urbanistik, sondern auch für Stipendien oder die Immobiliensteuer ICI – in verschiedensten Bereichen sind bürokratische Hürden dank des E-Gov-Projekts zur digitalen Verwaltung auf ein Minimum beschränkt worden. „Diese Entbürokratisierung der Vorgänge bringt enorme Vorteile mit sich“, unterstreicht Informatik- und Innovations-Landesrat Roberto Bizzo, „sowohl für die Südtiroler Bürger als auch für die lokalen Unternehmen, die dadurch ihre Effizienz und ihre Leistungsfähigkeit steigern können.“ Aktuellstes Beispiel ist die neue Online-Einsichtnahme in den Kataster, ein Bürgerkarten-Dienst des Landes, mit dem sich der Gang zum Amt vermeiden lässt.
Das EURAC-Institut für Public Management hat in einem Forschungsprojekt den Status Quo sowie das Entwicklungspotential des E-Governments für Südtirols öffentliche Verwaltung untersucht. Die Ergebnisse sind im Buch „E-Government - Konzepte, Modelle und Erfahrungen“  und in dessen aktualisierter italienischer Fassung „E-Government – Concetti, modelli, esperienze” zusammengefasst.
Im Rahmen der Veranstaltung „Digitale Verwaltung in Südtirol“ diskutieren Innovationslandesrat Roberto Bizzo, sowie Kurt Pöhl, der Direktor der Landesabteilung Informationstechnik, Michele Tais, der Koordinator des E-Gov-Projektes der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, und Kurt Promberger, Leiter des EURAC-Instituts für Public Management mit dem Publikum über die Zukunft des E-Governments in Südtirol. Die Veranstaltung wird von EURAC-Präsident Werner Stuflesser eröffnet. „Das Internet macht es möglich, dass der Bürger direkt und in viel stärkerem Maße an der Verwaltung teilnehmen kann. Die EU schlägt mit Nachdruck diese Richtung ein. Italien hat kürzlich in einem Dekret zur Verwaltungsvereinfachung die Ausweitung des E-Governments festgelegt. Auch Südtirol muss sich dieser Herausforderung stellen, wobei dafür alle Voraussetzungen gegeben sind“, so Stuflesser.

  

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